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Betriebs-, Familienhilfsdienst und Maschinenring Coesfeld e.V.

Arbeitsschutz – Gefährdungsbeurteilung nun Pflicht für alle Arbeitgeber

Datum: Mittwoch, 23. Juli 2014

Am 19.10.2013 wurde das Arbeitsschutzgesetz geändert. Dadurch ergeben sich für Arbeitgeber Änderungen hinsichtlich der Pflicht zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung.

Zum einen sind nun alle Arbeitgeber - unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und schriftlich zu dokumentieren. § 5 ArbSchG zeigt dazu die mögliche Gefahrenursachen und Gegenstände der Gefährdungsbeurteilung. Insbesondere wird der Arbeitgeber seit 2013 erstmals verpflichtet, gem. § 5 Abs. 3 Nur. 6 ArbSchG auch die psychische Belastung der Arbeit zu beurteilen.

Der Arbeitgeber kann die Gefährdungsbeurteilung selbst durchführen oder andere fachkundige Personen, z. B. Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Betriebsärzte, damit beauftragen, wobei die Verantwortung für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und die Umsetzung der Ergebnisse beim Arbeitgeber verbleibt.

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