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Betriebs-, Familienhilfsdienst und Maschinenring Coesfeld e.V.

Batteriespeicher – lohnt sich das?

Datum: Montag, 6. Juli 2015

Rein wirtschaftlich betrachtet kann man diese Frage nicht mit einem kurzen Ja oder Nein beantworten. Ausschlaggebend ist neben den reinen Investitionskosten für den Speicher hauptsächlich die Einspeisevergütung und somit der Zeitpunkt, zu dem die Anlage ans Netz gegangen ist.
Folglich sind Batteriespeicher, rein wirtschaftlich gesehen, nur bei neueren PV-Anlagen lohnenswert. Rendite ist nicht alles. Insgesamt sollte man aber die Kirche im Dorf lassen, was die Wirtschaftlichkeitsberechnungen angeht, denn ein Argument gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Autarkie. Ohne Speicher kann ungefähr 20% des Solarstroms direkt verbraucht werden. Insgesamt bis zu 70% sind es mit Batteriespeicher. Durch den Eigenverbrauch entgeht einem zwar die Einspeisevergütung, dafür spart man sich aber den vollen Strompreis von derzeit ca. 30 Cent und gewinnt gleichzeitig an Unabhängigkeit von den großen Stromerzeugern. Da Speichersysteme ab 1. Mai 2013 durch die KfW-Bank gefördert werden, ist die Anschaffung eines solchen Akkuspeichers also mehr als überlegenswert. Das Förderprodukt „Erneuerbare Energien –Speicher“ kann für die Neuinstallation eines stationären Batteriespeichersystems in Kombination mit Photovoltaikanlagen in Anspruch genommen werden. Die Förderung besteht aus einem zinsgünstigen Kredit der KfW und einem Tilgungszuschuss, der aus den Mitteln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert wird. Eins ist sicher: Die Einspeisevergütung wird ab Inbetriebnahme zwar 20 Jahre lang fest vergütet, der Strompreis wird aber weiter steigen und damit den Eigenverbrauch immer erstrebenswerter und lukrativer machen. Hier erhalten Sie noch mehr Informationen: http://www.maschinenring.de/batteriespeicher.html