headerimage: 

Betriebs-, Familienhilfsdienst und Maschinenring Coesfeld e.V.

Batteriespeicher - welche Technik steckt hinter?

Datum: Montag, 27. Juli 2015

Stationäre Stromspeicher sind meist Blei-Säure/Blei-Gel-Akkumulatoren oder Lithium-Ionen-Batterien.
Batteriespeicher sind elektrochemische Speicher. Sie speichern Energie, welche zum Beispiel im Laufe des Tages mit einer Photovoltaikanlage erzeugt und nicht durch Eigenbedarf verbraucht wird. In den Abend- und Nachtstunden wird diese Energie aus dem Speicher für den Eigenverbrauch an den Haushalt abgegeben. Die gängigsten Arten von stationären Stromspeichern sind Blei-Säure/Blei-Gel-Akkumulatoren sowie Lithium-Ionen-Batterien. Letztere zeichnen sich durch eine große Anzahl von Ladezyklen, hohe nutzbare Kapazität und hohe Wirkungsgrade aus. Zudem sind sie wartungsfrei. Blei-Batterien haben demgegenüber geringere Ladezyklen und einen deutlichen größeren Platzbedarf. Allerdings ist es eine erprobte und zuverlässige Technologie mit jahrzehntelangen Erfahrungswerten. Die Marktdaten der letzten Monate zeigen, dass die Lithium-Ionen-Technik von den Kunden immer stärker favorisiert wird. Detaillierte Informationen zu den Batterietypen finden Sie bei C.A.R.M.E.N.: http://www.carmen-ev.de/sonne-wind-co/stromspeicher/batterien Die Installation Das Stromspeichersystem wird meist im Keller installiert und mit der Photovoltaikanlage auf dem Hausdach gekoppelt. Die Raumtemperatur sollte zwischen 10º und 25º betragen. In der Regel sind die Stromspeicher mit einem Energiemanager ausgerüstet. Dieser entscheidet, ob der produzierte Strom für den direkten Hausverbrauch, zur Ladung der Batterie oder zur Rückspeisung ins Stromnetz verwendet wird. Bei vielen Herstellern werden die Batterien zudem auf Temperatur und Spannung überwacht. Zusätzlich wird auf eine schonende Ladung der Batterien geachtet. So können Lithium-Ionen-Batterien eine Lebensdauer von 20 Jahren oder mehr erreichen, Bleibatterien ca. 10 Jahre. Bis zu 70 Prozent Eigenverbrauchsquote kann der Betreiber durchschnittlich mit einem Batteriespeicher in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage erreichen. Oftmals ist der Anlagenbetreiber nur noch bei Schlechtwetterperiode oder in den Wintermonaten auf seinen Energieversorger angewiesen. Die Notstromfunktion ist ein weiterer Vorteil, den mittlerweile viele Energiespeicher haben. Bei Stromausfall übernimmt der Speicher die Stromversorgung im Inselbetrieb. Wichtig ist hierbei die Einspeisung: Damit sämtliche Elektrogeräte funktionieren, ist eine dreiphasige Einspeisung von Vorteil. Batteriespeichersysteme sind für die Nachrüstung bei bestehenden PV-Anlagen möglich. Meist sind hierzu Änderungen an den technischen Einrichtungen notwendig. Neuanlagen können entweder von Anfang an mit einem Stromspeicher ausgerüstet oder mindestens für eine einfache, spätere Erweiterung vorbereitet werden. Hier finden Sei weitere Informationen: http://www.maschinenring.de/batteriespeicher.html