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Betriebs-, Familienhilfsdienst und Maschinenring Coesfeld e.V.

Deutsche Hersteller profitieren überdurchschnittlich von der Umweltprämie

Datum: Freitag, 28. August 2009

Umweltprämie

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) führt seit Beginn der Umweltprämie statistische Untersuchungen durch. Seit Monaten zeigt sich, dass ein großer Teil der Neu- und Jahreswagenzulassungen im Zusammenhang mit dem Förderprogramm auf deutsche Hersteller entfällt. Rechnet man konzerneigene Hersteller hinzu, fällt dieser Anteil noch deutlich größer aus.

In einigen Presseberichten wurde zu Beginn dieser Woche über eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes berichtet, nach der der Zuwachs der Neuzulassungen im Bundesgebiet zu Beginn des Jahres 2009 gegenüber 2008 stärker ausgefallen ist (22,8 %) als der Umsatzzuwachs bei den Autohändlern (4,7 %) im gleichen Zeitraum. Dies betrifft in- und ausländische Hersteller gleichermaßen.

Der konjunkturbedingte weltweite Umsatzrückgang bei den Herstellern, über den ebenfalls berichtet wurde, wäre ohne die Umweltprämie vermutlich noch stärker ausgefallen.

Die Schlussfolgerung, wonach der deutliche Unterschied zwischen den Zuwächsen (22,8 % gegenüber 4,7 %) in dem hohen Anteil günstiger Kleinwagen begründet liegt, erscheint zutreffend.

Daraus folgt aber nicht, dass ausländische Hersteller mit vermeintlich hohem Kleinwagenanteil besonders profitiert hätten. Im Gegenteil: Bei der hersteller- und typengenauen Auswertung des BAFA führen die Zulassungszahlen der Kleinwagen deutscher oder mit deutschen Konzernen verbundener Hersteller die Statistik an.

Top 20 (Neu- und Jahreswagenzulassungen gesamt in Prozent auf Basis von 685.000 Anträgen):

Hersteller
Anteil in %
AUDI 1,91
BMW 1,71
CITROEN 2,43
DACIA 3,15
FIAT 7,66
FORD 7,96
HONDA 1,63
HYUNDAI 4,8
KIA 1,95
MAZDA 2,04
MERCEDES-BENZ 1,52
NISSAN 1,76
OPEL 10,96
PEUGEOT 4,13
RENAULT 4,09
SEAT 2,89
SKODA 8,18
SUZUKI 2,5
TOYOTA 5,1
VOLKSWAGEN 17,68

Quelle: www.bafa.de

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