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Betriebs-, Familienhilfsdienst und Maschinenring Coesfeld e.V.

Mit der KfW Förderung den Batteriespeicher finanzieren

Datum: Montag, 27. Juli 2015

Die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert die Neuinstallation von stationären Batteriespeichersystemen in Kombination mit Photovoltaikanlagen im Rahmen des Förderprodukts „Erneuerbare Energien – Speicher“. Für den Nutzer besteht die Förderung aus zwei Teilen: Zum einen erhält er einen zinsgünstigen Kredit der KfW-Bank, zum anderen wird er durch einen Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Das Förderprodukt der KfW kann neben Landwirten auch von Privatpersonen, Freiberuflern, gemeinnützigen Antragstellern und Unternehmen in Anspruch genommen werden. Dabei wird pro Photovoltaikanlage nur ein Batteriespeichersystem gefördert. Die Förderbedingungen betreffen auch die verwendete Technik. So darf die Leistung der installierten Photovoltaikanlage, die mit dem Batteriespeicher verbunden wird, 30 kWp nicht überschreiten. Das Batteriespeichersystem muss sich in Deutschland befinden und im Anschluss mindestens fünf Jahre lang betrieben werden. Außerdem beträgt die maximale Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage am Netzanschlusspunkt 60 % der installierten Leistung der Photovoltaikanlage. Dabei besteht die Verpflichtung zur Leistungsbegrenzung dauerhaft für die gesamte Lebensdauer der Photovoltaikanlage, mindestens jedoch 20 Jahre. Sie erstreckt sich damit auch auf einen eventuellen Weiterbetrieb der Photovoltaikanlage nach Außerbetriebnahme des Batteriespeichers. Auch der Zeitpunkt der Inbetriebnahme ist relevant: Betreiber können einen stationären Batteriespeicher nachrüsten, wenn die Photovoltaikanlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde. Idealerweise liegen zwischen der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage und des Batteriespeichersystems mindestens sechs Monate, weil in diesem Fall der erhöhte Fördersatz von max. 660 Euro/kWp beansprucht werden kann. Grundsätzlich gilt, dass man den Kredit für die Kombination aus PV-Anlage und Batteriespeichersystem beantragen kann. Der Tilgungszuschuss des BMWi wird dagegen nur für das Batteriespeichersystem gewährt und beträgt 30 Prozent von dessen förderfähigen Kosten. Indem er die Kreditschuld reduziert, wird die Laufzeit des Kredits kürzer, eine Auszahlung des Betrags erfolgt also nicht. Wer überprüfen möchte, wie hoch sein Tilgungszuschuss sein wird, kann das mithilfe der Handreichung zur Ermittlung des Tilgungszuschusses der KfW. https://www.kfw.de/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-%28Inlandsf%C3%B... Das Förderprogramm der KfW hat sich mittlerweile bewährt und ist sehr erfolgreich: Von Mai 2013 bis Mai 2015 hat die KfW nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Kreditanträgen zugesagt. Diese hatten ein Gesamtvolumen von rund 163 Millionen Euro. Auch das Vorhaben, die Markt- und Technologieentwicklung zu fördern, wurde erfolgreich verfolgt: Dank größerer Mengen, des technischen Fortschritts und Wettbewerbs sanken die Preise im Jahr 2014 um ca. 25 Prozent. Hier geht's zu weiteren Informationen: http://www.maschinenring.de/batteriespeicher.html